zurück zur Übersicht
Allgemein

Veganes Leben – keine Ernährungsform, sondern Lebenseinstellung!

upyama-gesunder-körper-junge-frau

Der Beweggrund sich ohne jegliche tierischen Produkte zu ernähren liegt bei den meisten auf der Hand – das Tierleid. Bei mir war es ein wenig anders. Für mich standen Folgende Fakten im Vordergrund: Unsere Gesellschaft entwickelt ‚Modekrankheiten‘ die es vor mehreren Jahrzehnten noch nicht gab. Ich fragte mich also woher Sie kommen. Schlaganfälle, Herz-Kreislauferkrankungen, Diabetes schon im Kindesalter, stark entzündliches Rheuma, Migräne, Akne und leider so vieles mehr. Am Ende kam ich zu dem Schluss, dass unsere Genetik, Ernährung, Aufnahme von Säuglingsnahrung, Schadstoffen, Plastikmüll um uns herum, Hormone und Medikamente (z.B. die Pille) und auch unsere Erziehung und der berufliche Alltag dazu führen, dass unsere Körper einfach nicht mehr das machen wozu Sie gemacht sind: Leben, Bewegen, Gesunde Kinder bekommen und Energie freisetzen!

Die vegane Ernährung ist für mich also ein Puzzleteil einer gesamten Lebenseinstellung und eines Lebenswandels den ich Schritt für Schritt vollzogen habe und noch vollziehen werde. Und ja, ich kann euch sagen, einen solchen Wandel macht man nicht von heute auf Morgen. Denn alleine um sich das Wissen anzueignen benötigt man mindestens 1-2 Jahre und einen regen Austausch mit anderen über diese Themen. Trotzdem lohnt es sich diesen Weg zu gehen. Also fangt an zu laufen! Egal wie lange es dauert bis ihr dort seit wo ihr hinwollt und wenn ihr am Anfang nur 2x die Woche vegan esst – fangt an! Der Rest ergibt sich von selbst, da euer Körper euch überzeugen wird!

Ich habe ebenfalls aus diesem Grund meine Homöopathin aufgesucht und mit erklären lassen wie Genetik, Ernährung und Hormone zusammenspielen. Fazit: nicht jeder kann Krankheiten oder Vorerkrankungen durch eine Ernährungsumstellung vermeiden oder beheben – aber zu 80% kann jeder diese Krankheitsbilder mildern oder sein Leben wieder lebenswerter machen. Eine super Reportage in diesem Bereich findet Ihr auch in der Doku ‚Die Ernährungsdocs‘. Es ist förmlich so, als habe man bisher in einer Dunstglocke gelebt und hat jetzt seinen 1. Frühling wenn man merkt wie schnell sich der Körper bei einem bedankt.

IMG_20160214_165828 IMG_20160216_191141

Bevor ich meine Ernährung komplett umgestellt habe, habe ich (wie ihr jetzt auch) sehr viel gelesen und recherchiert. Mich quälten Fragen wie: Ist das denn so einfach möglich? Ist es für den Körper gefährlich? Wie erkläre ich das meiner Oma? Und wie funktioniert das wenn mein Mann sich weiterhin so ernährt wie immer schon?

Ich rate jedem von euch ein gesundes Maß an Recherche zu betreiben um sich auch der Verantwortung bewusst zu werden, die man auf einmal hat: die Verantwortung sich ausgewogen und tierleidfrei zu ernähren. Geht im Kopf Szenarien durch die euch Angst machen oder wo ihr denkt, dass vegane Leben könnte schwierig sein. Ich habe zum Beispiel eine Notfallliste geschrieben für lange Autobahnfahrten wenn dann doch der kleine, große Hunger kommt. Wenn ihr euch vorher Gedanken darüber macht ist es in der eigentlichen Situation sehr einfach zu lösen – und bei mir gab es auf der Autobahn des Öfteren schon eine Laugenbrezel mit Studentenfutterbeilage und zum Nachgang Oreo Classics.

Die heftigste Auseinandersetzung hatte ich mit dem Thema Karnismus. Weil ich an mir selbst und auch meinem Umfeld feststellte wie sehr wir konditioniert sind auf das Thema FLEISCH. Ich frage mich manchmal ob der Deutsche aufhören würde Auto zu fahren, wenn bewiesen wäre, dass man daran sterben könnte. Ich glaube kaum! Es ist verrückt und zugleich auch unheimlich clever von der Natur, dem Menschen so viel Willen und Verstand zu geben, dass er es schafft sich selbst zu vernichten. Wir haben keine natürliche Auslese mehr? Der Mensch hat keine natürlichen Feinde? Doch die haben wir – unsere natürliche Auslese sind die genannten Krankheiten und das voranschreiten von Krebs.

Zudem haben wir auch eine ethische Verantwortung den nachfolgenden Generationen gegenüber, der wir beibringen sollten, dass Massentierhaltung moralisch nicht vertretbar ist.

Krankheiten durch Fleischkonsum

Krankheiten durch Massentierhaltung

Tiere töten – moralische Vertretbarkeit

Bildquelle Beitragsbild: @nenetus / Fotolia.com

Schreibe einen Kommentar