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Allgemein

Überblick Teil 4: Low- Carb

Was ist die Low- Carb?

Low- Carb, No- Carb, Atkins, South Beach, LOGI oder auch einfach nur „wenig Kohlenhydrate“ – das ist das Motto dieser Ernährungsformen. Im Grunde wird hier nichts Anderes gemacht, als den Anteil der täglich zugeführten Kohlenhydrate gering zu halten und den Anteil der zugeführten Proteine zu erhöhen. Jede Form für sich ist etwas anders ausgelegt. Wir beschreiben hier die einfache Form der Kohlenhydratreduzierung. So wird bei der Atkins- Diät mit Phasen gearbeitet, No- Carb oder auch die ketogene Variante schränkt die Kohlenhydrataufnahme fast gänzlich ein.

Je nachdem womit man gut leben kann und sich im Alltag wohlfühlt, muss jeder Interessierte selber ausprobieren, welche Form der „Low- Carb- Ernährung“ für ihn geeignet ist. Nicht jeder Körper und erst recht nicht jeder Kopf kann und möchte auf Kartoffeln, Reis, Nudeln und Brot verzichten.

Was sind die Motive sich Low- Carb zu ernähren?

Das häufigste Motiv diese Ernährungsform auszuprobieren oder seine Ernährung auf Low- Carb umzustellen ist Gewichtsverlust. Aber auch im Fitnessbereich gewinnt dieser Ernährungsstil immer mehr an Interessierten.

Was vermeiden man beim „low- carben“?

Zucker! Raffinierter Zucker ist normalerweise in allen Low- Carb- Formen ein absolutes No- Go. Aber auch Weißmehlprodukte, Nudeln, Reis, Kartoffeln und einige Obstsorten gehören kaum mehr auf den Essensplan.

Was wird gegessen?

Lebensmittel mit einem höheren Proteingehalt werden häufiger gegessen, besonders das Abendessen wird bei vielen kohlenhydratfrei zubereitet. Käse und Quark, Fisch und Meeresfrüchte, Fleisch und Gemüse gehören jetzt in den Einkaufswagen. Beeren in allen Formen ersetzen Süßigkeiten, Zitrusfrüchte spenden zusätzlich Vitamine. Nüsse sind zum abendlichen Knabbern lecker und passen auch gut ins morgendliche Müsli. Eier, Mandelmilch und Xucker oder Stevia machen auch das Backen einfach.

Einige moderate Varianten mixen besonders zur Frühstücks- und Mittagszeit Vollkornprodukte, Süßkartoffel und auch Hülsenfrüchte mit in den Alltag ein.

Wo kauft man ein?

Viele Produkte findet man in jedem normalen Supermarkt. Allerdings sind mache Produkte nicht ganz so leicht zu finden. So musste ich bestimmte Öle und Nussmehle über das Internet beziehen. Inzwischen findet man diese aber immer öfter in regionalen Reformhäusern oder in Bioläden.

Gibt es Risiken?

Diese Form der Ernährungsumstellung sollte man nicht ungeübt einfach mal ausprobieren. Wichtig ist, sich vorher zu informieren, seinen Körper langsam heranzuführen und in sich zu lauschen. Manche fühlen sich in der ersten Zeit müde und abgespannt, machen bekommen Kopfschmerzen. Oft verfliegen diese Probleme nach kürzerer Zeit.

Falls nicht, solltest du dich mit einem Arzt, deinem Homöopathen oder auch einem Diätassistenten absprechen und gemeinsam überlegen, ob diese Form der Ernährung dich stärken oder schwächen kann.

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