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Green Lifestyle

KWI – nachhaltige Kommunikation

Liest man zuerst die Überschrift, kommt der Gedanke an: Wie soll das gehen? Nachhaltige Kommunikation? Im zweiten Schritt erscheint dieser Weg jedoch vollkommen logisch. Nachhaltigkeit sollte sich nicht nur als Trend etablieren, sondern ein Lebensgefühl und eine Einstellung jeder Generation werden. Das was uns im Alltag konfrontiert sind Medien, auf digitalem Weg, im Printbereich, in jeglicher Kommunikationsform. Diese nachhaltig zu gestalten und fairen Marken und Unternehmen ein Gesicht zu geben ist der Beginn der nachhaltigen Bewegung. Handsdown KWI – der richtige Weg, ein Weg der Toleranz und Nachhaltigkeit beginnt hier. Lest selbst das Interview hier:

Wann hast du dich gegründet?

2016

Was produzierst, entwickelst, schaffst du?

Kwi konzipiert, gestaltet und fotografiert sozial nachhaltig und ressourcenschonend: Am liebsten mit und für Kund*innen aus den Bereichen Kunst, Politik und Soziales – zu Themen wie Menschenrechte, soziale Gerechtigkeit, Gender, Umwelt- und Tierschutz, Nachhaltigkeit, Gesundheit und Bildung sowie Antirassismus

Warum bist du ein*e MACHER*in?

Ich will selbstbestimmt Leben und Arbeiten. Dazu gehört mir auszusuchen mit und für wen ich arbeite und zu welchen Themen und unter welchen Bedingungen – und das kann ich nur, indem ich ein Unternehmen nach meinen eigenen, nachhaltigen Vorstellungen aufbaue.

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© kwi

Wie kam es dazu?

Ich finde , visuelle Kommunikation beinhaltet eine große Verantwortung: Design ist nicht nur hübsch anzusehen und „Werbung“. Visuelle Kommunikation kann Missstände aufzeigen oder in eine nachhaltige Richtung weisen. Sie ist Kommunikationsmittel, Meinungsbildend und Politisch. Deshalb trage ich als Kommunikationsdesignerin ein Stück weit Verantwortung, wie unsere Welt gestaltet wird.

Was macht dein Produkt einzigartig?

Kwi arbeitet sozial nachhaltig

Nachhaltiges Design berücksichtigt die Arbeits- und Lebensbedingungen der am Entstehungsprozess beteiligten Menschen, erhält die Lebensräume von Menschen und Tieren und unterstützt sozial verträgliche Löhne und Arbeitsbedingungen. Außerdem soll nachhaltiges Design dazu beitragen ausbeuterische (Kinder-)Arbeit und gesundheitsgefährdende Arbeitsbedingungen zu vermeiden.

Kwi setzt sich außerdem besonders für antirassistische Themen und Frauen-Lesben-Trans-Inter*-Projekte ein und arbeitet mit einem diskriminierungsfreien Anspruch unabhängig von Nationalität, Kultur, Alter, Geschlecht, sexueller Orientierung, Religion, Behinderung und Befähigung.

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© kwi
Kwi arbeitet ressourcen schonend und verpflichtet sich:
  • materialeffizient und materialgerecht, energieeffizient, schadstoffarm, abfallarm, langlebig, recycling- und entsorgungsgerecht, logistikgerecht, nutzungsgerecht und sozial verträglich zu arbeiten
  • sich im Sinne des nachhaltigen Designs weiterzubilden
  • energiesparende Produktionsweisen anzustreben
  • den Verbrauch natürlicher Ressourcen einzuschränken
  • bei der Beratung der Kunden auf ein möglichst umweltschonendes und sozial vertretbares Design sowie ressourcenschonende Produktionsweisen und Materialien hinzuwirken
  • auf Langlebigkeit und einfache Benutzung zu achten
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© kwi

Wie sieht ein klassischer Tag bei dir aus?

Klassisch? Tag?

Welche Herausforderungen sind die größten denen du dich persönlich stellen musstest?

Trotz dieser komischen und eher weniger nachhaltigen Branche ein Kommunikationsdesign-Unternehmen aufzubauen – und noch in den Spiegel schauen zu können.

Was willst du unbedingt 1x im Leben haben?

Anarchie.

Dein ultimativer Tipp für Entspannung und einen stressfreien Tag?

Rennen!

Bist du eher Typ Panorama-Rundweg oder Klettersteig?

Je nach Tagesform. Wobei da noch die Höhenangst…

Was bedeutet Nachhaltigkeit für dich?

Zuerst umschauen und überlegen: Brauch ich das? Will ich das? Schadet das irgendwie/irgendwem? Und was passiert wenn?… Dann bewusst handeln.

5 Wörter oder Begriffe die im Kontext mit dir und deiner Lebensphilosophie stehen?

  • 1 Sozial nachhaltig
  • 2 Ressourcen schonend
  • 3 Barrierearm
  • 4 Diskriminierungsfrei
  • 5 FLTI*

Was willst du uns noch mitteilen?

Auch eine Plattform die schon etwas für eine bessere Welt tut, sollte nicht vergessen sich auch mal umzudrehen und das eigene Handeln auf Nachhaltigkeit zu überprüfen. Wie wäre es zum Beispiel mit einem schönen Gender *innen in diesem Fragebogen? Oder etwas weniger streng: „1 Bild von den / dem MACHER(N)“? Damit würde sich dann auch niemand mehr sozial benachteiligt oder ausgegrenzt fühlen. Anmerkung der Redaktion: dem kommen wir gerne nach, hier sind wir http://www.upyama.de/team/ – live und in Farbe, mit allen Ecken und Kanten und trotzdem perfekt! Den Gedanken können wir nur unterstützen, danke für die Anregung!

* Der Stern kennzeichnet, dass auch Leute angesprochen sind, die sich nicht als (nur) männlich oder weiblich identifizieren. Dazu können zum Beispiel Genderqueere, Trans* oder Intersexuelle Menschen gehören. Ich erkenne damit an, dass es sich beim Geschlecht nicht um ein binäres System handelt, in dem nur die Optionen „männlich“ und „weiblich“ existieren.

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Im Interview:       Kathrin Windhorst
Firma:                     Kwi – Visuelle Kommunikation für nachhaltige Ideen und Projekte
Branche:                Kommunikationsdesign
Website:                Kwikwi.org
E-Mail:                   kontakt@kwikwi.org

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