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Grüne Macher

JOY Bachblüten – Lebensfreude

Wann habt ihr euch gegründet?

Im Juni 2015 begann alles als „Kleine GmbH“ (=UG), am 31.10.2015 wurden wir dann eine richtige GmbH. Aber das sind nur die finanzpolitischen Details. Alles angefangen hat bei mir persönlich meine Kräuter- und Bachblütenaffinität im zarten Alter von 19 Jahren. Das liegt jetzt lächerliche 34,5 Jahre zurück.

Was produziert, entwickelt, schafft ihr?

JOY Bachblüten – und Bachblüten (Eigenmarken), die man in vielen Drogeriemärkten findet. Außerdem haben wir jetzt ganz neu unsere Kräuters für Hexen und solche, die es werden wollen. Oder besser gesagt: Für alle, die es erst mit der Natur statt dem Chemiekonzern versuchen wollen und die finden, dass man die Rückbesinnung auf die Natur wagen sollte. Man hat so eine Menge Möglichkeiten, ganzheitlich zu agieren und zu leben – man sollte sie absolut ergreifen. Denn durch genaue Beobachtung, Analyse, traditionelle Lebens- und Heilweisen begreift man oftmals / meistens, wo das eigentliche Problem liegt. Und das ist in den seltensten Fällen bei den Anderen verursacht, sondern erst durch eigenes „Hoppalas“ durch die man anderen Macht über einen selbst gibt.

Warum seid ihr / bist du ein MACHER?

Diese Frage zu beantworten fällt mir schwer. Ich bin so sehr ein „Macher“ wie jeder andere auch. Höchstens deswegen, weil ich meiner Familie und meinem Team ein (wie ich hoffe) ein „vernünftiger“ Mitmensch bin und weil ich es hasse, monatelange Strategien zu entwickeln, statt einfach mal nach Rücksprache mit vernünftigen Menschen die Ärmel hochzukrempeln und einfach mal loszulegen. Selbst auf die Gefahr hin, sich einmal eine blutige Nase zu holen. Ich persönlich finde,  wenn man im Fundus der „Alten“ gräbt, das alte Wissen mit neuen Erkenntnissen kombiniert und erweitert, dann die psychischen Komponenten mit einfließen lässt, können richtig tolle Dinge entstehen. Ich gehe immer davon aus: Was ärgert mich? Und da ich ein eher pragmatischer Mensch bin, der das Ärgern kategorisch ablehnt überlege ich mir immer zuerst: „Kann ich es besser machen?“ Lautet die Antwort „Ja“, dann ist es meine gottverdammte Pflicht es zu verbessern. Und wenn ich es nicht kann, habe ich es einfach aus Ermangelung besseren Wissens hinzunehmen.

Wie kam es dazu?

Ach, das ist eine lange Geschichte. Es hat etwas mit Impfen zu tun (bin jetzt Impfgegner), mit Erfahrungen bestehender Produktangeboten, mit Verantwortung, Träumen usw. Das ist alles ziemlich persönlich. Und weil ich zum Teil nicht positiv drüber reden könnte, Dritte und Vierte davon betroffen wären, möchte ich diese Frage besser nicht beantworten, bevor ich schwindeln würde.

Was macht euer Produkt einzigartig?

Unsere Produkte beinhalten sagenhafte 7% Mutteressenz! Und alle Blüten die wir verwenden stammen aus eigenem Anbau auf familieneigenem Grund im Bodenseehinterland. Wir haben zwar noch kein BIO-Zertifikat, weil dafür bislang das Geld fehlte, aber dafür wenden wir bereits von Anfang an BIO-Standards an. Unser Team ist outstanding, wie man so schön sagt. Sowohl fachlich als auch menschlich.

bmp Mutteressenzenset

Wie sieht ein klassischer Tag bei euch aus?

Au weia, wenn das die Gewerkschaft mal nicht auf den Plan ruft. Mal im Ernst: Wir beginnen jeden Tag mit einer Teamsitzung um 7:30 – 8:05 Uhr. Bei einem Kaffee besprechen wir dann was heute ansteht, was es Neues im Büro, in der Produktion gibt, wie sich Prozesse gestalten, was man besser machen könnte, was benötigt wird, welche Überlegungen gerade angestellt werden, das Für und das Wider davon. Wir haben ein äußerst rege s Miteinander. Und eigentlich ist jeder „so ein bisschen GF“. Und das ist gut so. Man ahnt nicht wieviel Freude es macht, wenn man wieder einen Schritt gemeinsam nach vorne gegangen ist. Danach verkrümelt sich jeder auf seinen Platz: Das Produktionsteam in die Abfüllung oder zur Herstellung der Mutteressenzen, das Büroteam stellt sich dann seinen Aufgaben. Ich persönlich mache mir immer erst einen Tagesplan mit den wichtigsten Punkten. Wenn ich 50% davon abgearbeitet bekomme bin ich gut, aber im Großen und Ganzen läuft alles reibungslos. Gegen 12:00 – 13:00 Uhr ist gemeinsame Mittagspause, da wird über Gott und die Welt geredet. Gegen 16:00 ist in der Regelarbeitszeit Schicht im Schacht für die Produktionsleute, wir Büroler legen ab und an noch eine Schippe oben drauf.

Welche Herausforderungen sind die größten denen sich die Menschheit in den kommenden Jahren stellen muss?

Das Lernen der Toleranz und das Bekämpfen der Kurzsichtigkeit in Politik und Wirtschaft. Am Ende geht es immer nur Miteinander und im Einklang mit der Natur. Würde man sich mehr auf das „Wir“ statt das „Ich“ besinnen, wäre das Miteinander ein wesentlich freundlicheres und konstruktiveres. Der Klimawandel, welcher mitnichten zu leugnen ist, macht mir große Angst. Sicher, ich habe mehr als ein halbes Jahrhundert auf den Schultern, mich wird es nicht mehr in der Intensität betreffen wie meine Kinder und späteren Enkel und Urenkel, aber wir haben eine PFLICHT, alles Menschenmögliche zu tun, um diesen einzigartigen Planeten lebens- und liebenswert zu erhalten. Das fängt beim Ausschalten unnötiger Stromquellen an, geht bei bewusstem Wassereinsatz weiter, bei der Wahl von regionalen Produkten ohne große Lieferwege, usw. Eben das volle Umweltschutzprogramm. Aber es ist nicht nur das: Auch das Menschliche, das von vielen (beängstigenden) politischen Strömungen so negiert und verteufelt wird (Stichwort: “Willkommenskultur“). Es muss einfach wieder in den Vordergrund treten. Und wenn wir alles ein kleines bisschen weniger haben sollten (was ich nicht einmal glaube), andere dafür aber eine reelle Chance für ein Leben ohne Angst bekommen, dann frage ich mich ernsthaft, ob auch nur ein fühlender Mensch dieses Geben nicht frohen Herzens in Kauf nimmt.

JOY-Happy-Night

Welche Herausforderungen sind die größten denen du dich / ihr euch persönlich stellen musste(s)t?

In der Vergangenheit:

Beruflich: Frühjahr bis Herbst 2015

Privat: Als sich unser Nest leerte und beide Kinder zu studieren begannen. Auch als ich 2003 einen Schicksalsschlag hinnehmen musste und danach nichts, aber auch gar nichts mehr so für mich war wie zuvor. In der Folge musste ich erst wieder lernen meinen Platz im Leben zu finden. In allen Belangen.

Gegenwärtig:

Als junges Start-Up-Unternehmen mit Insolvenzhistorie bekommen wir von den Banken oft nur zögerliche Unterstützung. Das macht es nicht immer einfach. Aber dennoch haben wir bislang alle Hürden gemeistert. 😉

Was willst du unbedingt 1x im Leben machen?

Allen danken, die für mich und die meinigen da sind und waren. Auch meinen Eltern, Herrn Dr. Troll, meinem Team, meinen Freunden, Gleichgesinnten, Kunden, ohne die es unsere kleine Firma nicht gäbe, all den Menschen denen ich soviel zu verdanken habe. Aber in allererster Linie meinem Mann und meinen Kindern. Und am liebsten würde ich niemanden vergessen bei diesem Dank. Aber das wird zu 100% nicht klappen, da die Natur hier einfach schon Fakten geschaffen hat.

Was tust du nur für dich?

Mit meinem Mann, meinen Kindern und meinen Tieren im Garten grillen oder mit meiner Freundin Marianne abends mal einen Mädelsabend veranstalten. Oder in Blüten gehen und diese sammeln. Mein Beruf ist mein Hobby. Wenn ich, wie gestern, im Labor stehe und eine neue Bachblüten-Lotion entwickle – und es klappt – ist das ein Gefühl wie Weihnachten. Und wenn ich mal ganz vogelwild bin, schreibe ich. Kräutermärchen, jetzt aktuell ein Wildkräuterbuch, oder etwas über altes Wissen. Früher schrieb ich unter einem Pseudonym Bücher – aber davon kann ich derzeit nur träumen. Kommt aber bestimmt wieder. Da wir außerdem in einer traumhaften Ecke Deutschlands, am Bodensee, leben ist ein abendlicher Spaziergang am See und ein Einkehren bei einem kühlem Hagnauer Weiß- oder Grauburgunder auch so eine kleine Ruheinsel für mich.

https://www.youtube.com/watch?v=SSVqb99S2_E

Bei solcher Musik kann ich abschalten…

JOY-Courage-&-Dynamik (2)

Dein ultimativer Tipp für Entspannung und einen stressfreien Tag?

Eine halbe Stunde früher aufstehen, Zeit für sich im Bad und für ein nettes Frühstück nehmen, dann den Tag mit Musik beginnen und ausklingen lassen. Überhaupt ist Musik ein ganz wichtiger Punkt – auch im Büro. Damit erträgt man vieles leichter. Seit Neuestem steht bei mir ein Früchteteller auf dem Schreibtisch statt dem früheren Brot. So ein Stückchen Wassermelone oder ein paar Erdbeeren die man ohne schlechtes Gewissen schnabulieren kann, eben weil kein anderes Lebewesen dafür Todesängste ausstehen und einen gewaltsamen Tod erleiden musste, hilft auch sehr gut durch den Tag. Öfter mal Gedankenspaziergänge an glückliche Zeiten unternehmen und lächeln, dass man sie erleben durfte sind für mich auch so kleine Urlaube für zwischendurch. Wenn ich Stress habe, habe ich so eine Faustregel: „Werde ich in 2 Jahren mich immer noch drüber ärgern / hat es in 2 Jahren immer noch Einfluss auf die Geschicke meines Lebens / meiner Firma?“ Falls ja, lohnt es sich darum zu kämpfen, sonst hake ich es meist mit dem Gedanken „Gewogen und für zu leicht befunden“ ab.

Was ist dein Lebensmotto?

Es gibt keinen Weg zum Glück. Glücklichsein ist der Weg. (Buddha)

Aber auch:
„Gottes Kinder kennen keine Angst“ (Dr. Bach)

Was ist der Rat an deine Kunden?

Lebt so, dass Ihr euch jeden Tag im Spiegel ansehen könnt. Pfeift auf die Mainstream-Meinungen anderer. Es ist ganz allein euer Leben. Ansonsten: Lest das Kleingedruckte oder das Nichtgedruckte, macht euch schlau. In der Wirtschaft hat man so enge Fesseln in der Auslobung an, man steht mit jedem geschriebenen Wort quasi mit einem Bein im Gefängnis, überspitzt ausgedrückt. Zögert nicht zu fragen, wenn etwas unklar ist. Zögert nicht, falls ihr ein Anliegen habt. Mehr als ein „Nein“ kann nicht herauskommen – und das kommt es nur in den allerseltensten Fällen. Meist findet man eine Lösung. Übrigens: Für Wiederverkäufer haben wir absolut tolle Alternativen, auch zur Aufbesserung des Bafögs oder Haushaltungsgeldes. Ohne vorher investieren zu müssen.

Was ist der Rat an deine Nicht-Kunden?

Bitte stellt Fragen. Bitte vergleicht nicht Äpfel mit Birnen. Und bitte lest auch das Klein- oder Nichtgedruckte. Vergleichen ist erlaubt.

Bist du eher Typ Panorama-Rundweg oder Klettersteig?

Privat-sportiv: Eindeutig Panorama-Rundweg. Beruflich-unternehmerisch: Eindeutig Klettersteig

Was bedeutet Nachhaltigkeit für dich?

So zu leben, dass unsere Nachfahren auch noch ein lebenswertes Leben haben.

  • Wörter oder Begriffe die im Kontext mit dir/euch und eurer Lebensphilosophie stehen?
  • 1 Respekt muss man sich verdienen, Achtung hat jeder verdient
  • 2 Lebensfreude und Genuss
  • 3 Liebevolles Miteinander
  • 4 Keine faulen Kompromisse eingehen
  • 5 Zivilcourage

Was willst du uns noch mitteilen?

Übernehmt Verantwortung. Die Gesellschaft steht am Abgrund, weil sich viele „verunsicherte Bürger“ – wie schon einmal –  in nationalistische Gedanken „flüchten“, statt die immense Chance, die wir durch junge, dankbare Menschen als neue Gesellschaftsmitglieder eröffnet bekommen, willkommen zu heißen. Zeigt Zivilcourage, sagt „NEIN“ zur Ausgrenzung Schutzbedürftiger, sagt „NEIN“ zu Fremdenhass, sagt „JA“ zu einem bunten, freudvollen Miteinander.

https://www.youtube.com/watch?v=Nvw7W5MGP80

Hörenswert, lesenswert, denkenswert.

Hast du eine Firmen – oder Produktbeschreibung? Dann ist hier Platz dafür:

www.bilona.de Hier kann man sehr viel über uns herauslesen. Man muss dabei wissen, dass der Mutteressenzenanteil über die Qualität eines Produktes entscheidet.

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Name:          Birgit Rundel
Firma:         
Bilona GmbH
Marke:         JOY Bachblüten / Bilona Kräutergeist
Branche:     Lebensmittelherstellung / Lebensfreudevermittler
Website:      www.bilona.de
Adresse:     Planckstraße 16, 88677 Markdorf
E-Mail:        birgit.rundel@bilona.de
Telefon:     +49 7544-9659614

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