zurück zur Übersicht
Ernährung

Here I am – Anne stellt sich vor

Hallo,

ich bin´s Anne. Schön dass du hier über meinen Blog gestolpert bist. Ich würde mich freuen, wenn du ein paar Zeilen liest. Vielleicht findest du gefallen daran und folgst mir.

Worum geht es hier eigentlich? Die liebe Anja von Upyama hat mich gefragt ob ich Lust hätte diesen Blog mit dem Thema „Food“ mit Leben zu füllen. Ob ich Lust hätte? Na klar! Ich mache innerlich Flic Flacs, Luftsprünge und Purzelbäume. Wie cool ist das denn bitte? Natürlich habe ich Lust.

Meine Frage worum es hier geht habe ich Dir, lieber Leser, immer noch nicht beantwortet. Werde ich jetzt aber: Es geht hier um Essen! In allen möglichen Variationen. Ausführungen zu Lebensmitteln die ich ganz genau unter die Lupe nehme und selbstverständlich teste, Ernährungsformen, Ernährungsmythen, Wege um gesund zu leben und vielleicht auch etwas Gewicht zu verlieren (hier kann ich aus eigener Erfahrung sprechen) und natürlich um viele leckere und einfach nachzukochende Rezepte. Interessiert?

Doch wer bin ich eigentlich, dass ich mir hier anmaße etwas über gesunde, ausgewogene, nachhaltige Ernährung zu erzählen?

Kurz zu mir… Ich bin weder Foodcoach, Ernährungsberaterin, Köchin oder ganz und gar Wissenschaftlerin. Ich bin 26 Jahre alt und von Hause aus Betriebswirtin. Meine Brötchen verdiene ich im Immobilienbereich. Ich bin jedoch auch leidenschaftliche Hobbyköchin, Teilzeit-Veganerin, Teilzeit-Vegetarierin und Teilzeit-Alles-Esserin. Ich liebe es mit allerlei Lebensmitteln herum zu experimentieren und Rezepte auszuprobieren, zu verfeinern und zu erstellen. Ich habe Spaß daran neues auszuprobieren und Ernährungstrends auf den Grund zu gehen.

Seit jeher Kämpfe ich mit einigen Pfunden zu viel (okay ich gebe es zu, es sind ne ganze Menge). Seit meinem 13. / 14. Lebensjahr hangele ich mich von Liane zu Liane durch den Diätendschungel, immer auf der Suche nach dem einen Weg oder dem einen Wundermittel das mir eine Bikinifigur zaubert. Und das am Besten über Nacht. Spätestens jedoch bis zum Frühstück bitte. Denn ich esse gerne und möchte bitte auf nichts verzichten.

Mittlerweile glaube ich einen Weg gefunden zu haben, mit dem ich zwar langsam, dafür aber hoffentlich nachhaltig meine Speckpolster schmelzen lassen kann. Es funktioniert. Das sehe ich an meinem Mann. Bei dem geht das nämlich rasend schnell. Er zeigt mir quasi im Zeitraffer wo ich mit der von mir angeeigneten Ernährungsform landen kann. Aber dazu werde ich euch immer mal wieder auf dem Laufenden halten und auch einige Diätformen auf den Prüfstand stellen. Sofern es euch interessiert.

Mir ist bei meiner Ernährung wichtig, dass ich mich ausgewogen ernähre. Für mich gehören dann auch tierische Produkte und Fleisch und Fisch auf den Speiseplan. Mittlerweile gibt es aber auch vegane Tage an denen ich ganz bewusst auf ebensolche Produkte verzichte. Mit der veganen Ernährung beschäftige ich mich noch nicht ganz so lange und lerne noch. Mir ist wichtig, dass die Produkte die ich verwende nach Möglichkeit nachhaltig sind. Und auch das Fleisch was ich esse aus einer artgerechten Haltung kommt. Ich habe das große Privileg auf dem Land zu wohnen und somit auch mal an Fleisch, Obst, Gemüse und allerlei anderer Sachen von befreundeten Bauern heran zu kommen.

Für meine Ernährung habe ich folgendes Grundprinzip:

Erlaubt ist was schmeckt, mich glücklich macht und gut tut.

Ich möchte mir keine Verbote erteilen. Ich bin mir nicht sicher, ob ich bis ans Ende meines Lebens auf Fleisch verzichten könnte, oder auf Käse oder Eier. Von daher esse ich alles. Aber bewusst und manchmal eben auch ganz bewusst nicht. Denn ich finde ein bewusster Umgang mit Lebensmitteln und Nahrung im Allgemeinen ist der erste Schritt in eine gesunde Zukunft. Schließlich werden wir an jeder Ecke und in jedem Moment mit einem Überangebot an Essen konfrontiert (neulich im Fitnessstudio kam McDonald´s Werbung im Radio – schmeckt ihr die Ironie?). Ich finde das Bewusstsein für die ganzen tollen Lebensmittel die es gibt ist unserer Zeit etwas verloren gegangen. Schnell wird auf dem Weg zur Arbeit beim Bäcker angehalten oder irgendetwas nebenher genascht. Genau, ganz einfach nebenher verschwinden Cookies, Chips, aber auch Obst und Gemüse in unserer Futterluke. Ohne das man den Geschmack oder das Essen an sich wirklich bewusst wahrgenommen hat. Ich habe das jahrelang trainiert. Glaubt mir, ich weiß wovon ich rede. Deswegen kann ich euch auch sagen was ihr alles verpasst. Man kann so wunderbar einfach und vor allem viel günstiger selbst für sich kochen und Snacks zubereiten. Und da steckt dann eure Arbeit drin. Das nimmt man automatisch bewusster wahr. Versprochen. Ich zeig euch wie es geht.

Das soll es als erstes aber auch mal von mir gewesen sein. Ich möchte euch an dieser Stelle noch eines meiner Lieblingsrezepte mit auf den Weg geben. Dieses Gericht begleitet mich schon mein ganzes Leben und stammt aus dem Kochlöffel meiner Oma und später auch aus dem meiner Mutter. Ganz zufällig ist dieses Gericht sogar vegan. Das ist mir allerdings erst vor kurzem bewusst geworden. Viel Spaß beim nachmachen.

In meinem nächsten Blogeintrag gibt es was zum Thema Frühstück. Ich hoffe ich darf euch dann wieder begrüßen.

Penne mit Paprikagemüse

Penne (oder jede andere Nudel) nach Packungsanweisung kochen

Für das Paprikagemüse benötigt ihr:

1 TL Olivenöl

2 Zwiebeln

3 Paprika (wenn es bunt werden soll von jeder Farbe eine)

1 Dose stückige Tomaten (wenn es etwas sämiger werden soll könnt ihr auch passierte Tomaten oder Passata nehmen)

100 ml Wasser

2 TL körnige Gemüsebrühe

Die Zwiebeln in Streifen schneiden, die Paprika in Würfel (gerne etwas größer) schneiden. Anschließend die Zwiebel in dem Olivenöl in einem Topf glasig andünsten. Paprika hinzugeben, kurz mitdünsten. Gemüsebrühe in das Wasser rühren und damit ablöschen. Anschließend die Tomaten zugeben und ca. 10 bis 15 Minuten vor sich hin köcheln lassen. Evtl. noch mit Salz oder bRühe abschmecken.

Das Gemüse als Sauce auf den Nudeln anrichten. Ihr könnt das ganze gerne noch mit veganem Parmesan verfeinern. Für die Nicht-Veganer passt auch super normaler Parmesan oder Streukäse.

Für wie viele Personen das Rezept reicht kann ich leider nicht sagen, da die Menge meistens nur für meinen Mann und mich reicht und noch ein Rest zum mitnehmen fürs Büro übrig bleibt, weil es einfach so lecker ist. (Auch wenn meinem Göttergatten hier das Fleisch fehlt, aber da muss er durch!). Die Soße reicht von der Menge her auf jeden Fall für 500 g Nudeln.

Lasst es euch schmecken! Viel Spaß beim nachmachen.

PS: Es passt auch prima Reis dazu. Das Gemüse schmeckt auch super als Beilage zu Hähnchen. Ihr werdet feststellen, dass dieses Rezept (wie fast alle meine Rezepte) mit wenigen Handgriffen und Ergänzungen in ein vegetarisches oder Alles-Esser-Gericht umgewandelt werden kann.

PSS: Unter dem #annes blog findet ihr alle Beiträge die von mir stammen.

 

Schreibe einen Kommentar