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StartUp Alltag

Gelassenheit und innere Ruhe

Da denkt man, dass wäre ganz einfach mit dem ‚entspannt‘ sein und dann lehrt uns der Alltag, dass es doch nicht so ist. Hinzu kommt, dass die meisten Gründer noch relativ jung sind und uns die Altersgemütlichkeit in manchen Situationen einfach fehlt. Wir sehen die Dinge eng und schaffen es schnell einen Stresspegel aufzubauen. Hier ein Anruf, da stürzte die Website ab und eine Retour flattert ins Haus. An manchen Tagen läuft eben alles nicht so glatt. Dann will Oma unbedingt noch, dass wir Sie besuchen und der Hund hat sich im Hausflur erbrochen. Umso wichtiger ist es in diesen Momenten Ruhe zu bewahren, nimmt man sich vor. Was hilft also? Erfahrung! Je öfter man Situationen durchmacht und kennenlernt, desto entspannter wird man mit der Zeit. Leider wahr, vor einigen Jahren hatte ich sicher viele impulsive Momente. Nicht das die immer schlecht waren aber Sie sind vermutlich mitverantwortlich für die weißen Haare die langsam durchkommen (und das mit 27) L. Der beste Weg also? Gelassenheit lernen und sich herunterfahren trainieren. Wie geht das? Ganz einfach – jeder Mensch hat einen Stresspegel. Fakt ist, dass sich ab einem Punkt von 5 (Skala 1-10) keine bedachten Entscheidungen mehr treffen lassen. Folge: man überstürzt und macht gleich noch mehr Fehler. Man sagt, dass wir im Normalfall am Morgen einen Stresspegel von 1-3 haben. Merken wir, dass dieser noch vor dem Frühstück auf ein Level steigt, dass über 5 liegt, dann ist der Tag schon fast verloren. Außer man schafft es diesen Pegel kontinuierlich klein zu halten und nach unten zu korrigieren. Wie macht man das? Manchmal prasseln zu viele Informationen auf uns ein. Für diesen Fall nehmt euch bitte eine Auszeit. Ich meine damit nicht die 5 Minuten Klopause sondern 30 Minuten. Spaziergang, Facebooking, Frische Luft atmen oder auch das Mittagessen kochen kann hier helfen und einen Ausgleich bieten. In diesem Moment strengen wir andere Hirnareale an und schaffen uns frischen Wind in die Gefäße und Denkzellen.

Natürlich gibt es Momente in denen, aufgrund der Art der Informationen, kein herunterfahren des Pegels möglich ist. Wenn ich das merke gibt es zwei Wege im Kopf:

a) ich schaffe es das Problem zu lösen auch wenn es Stress und Kraft kostet
b) vermutlich treffe ich jetzt an diesem Punkt keine guten Entscheidungen mehr

Seit ihr an Punkt a) dann macht weiter, nehmt euch danach aber eine Auszeit und bekommt den Kopf frei. Seit ihr an Punkt b) dann nehmt den direkten Weg Nachhause oder sucht euch eine stumpfsinnige Arbeit. Zu groß ist die Gefahr an der Stelle eine folgenschwere Entscheidung zu treffen oder Dinge zu sagen, die man am Ende zurücknehmen möchte.

Der Rat ‚schlaf doch mal eine Nacht drüber‘ ist an der Stelle also nicht verkehrt. Diese Nacht hat vielleicht nicht die Lösung parat. Aber es folgt definitiv ein Morgen an dem unser Stresspegel und die Sichtweise eine völlig andere ist, als die am Tag davor.

Tipp: Am Morgen danach hilft es immer einige Minuten ganz bei sich zu sein. Das machen Menschen auf verschiedenste Art und Weise. Meditation am Morgen fokussiert für den Tag. Manche Menschen zelebrieren Ihren Kaffee und andere widerrrum müssen gleich am Morgen die Joggingrunde drehen. Jeder macht das auf seine Weise, sorgt aber damit für einen Stresspegel, der auch für unsere Mitmenschen zu ertragen ist.

LG Anja

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