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Frühstück – muss sein!

Heute habe ich mal eine Lunchbox gefüllt, mit wichtigen Informationen und eigenen Erfahrungen aus der Frühstückskiste.

Mit der Zeit habe ich festgestellt, dass ich ohne Frühstück zum Staubsauger werde und den ganzen Tag nach Essbarem suche. Also, keine gute Idee, dass Frühstück ausfallen zu lassen. Schließlich braucht unser Körper nach einer ganzen Nacht ohne Energiezufuhr wieder etwas Nahrhaftes um auf Touren zu kommen.

Wichtig bei meinem Frühstück ist mir hierbei, dass es lange satt macht. Und schmecken muss es natürlich auch. Also was ist nun ein gesundes Frühstück?

Früher gab es bei mir jeden morgen ein Brot, oder da ich sehr früh raus muss und ungern Brot vom Vortag esse, ein Brötchen vom Bäcker. Dieser hält nämlich jeden Morgen mit prall gefülltem Auto, dass so allerlei Leckereien bereit hält am Büro. Danke lieber Bäcker dafür. Mittlerweile kann ich der Versuchung aber ganz gut widerstehen. Denn so lecker es auch manchmal aussieht und auch schmeckt, so ein Weißmehlbrötchen belegt mit Salami oder Fisch und Remoulade und dem Hauch eines Salatblatts macht leider nicht wirklich lange satt. Und so ganz gesund ist das auch nicht, wenn man das jeden Tag ist. Da ich, wie ihr bereits wisst, meinen Kilos den Kampf angesagt habe, habe ich mein Frühstück umgestellt. Ein gesundes Frühstück bekommt ihr aus der Kombination von guten Kohlenhydraten in Form von Vollkornprodukten und Obst, Eiweißen und gesunden Fetten. Genauere Ausführungen zu den Ernährungsbestandteilen folgen in späteren Blogeinträgen. Nachfolgend seht ihr meinen Weg gesund zu frühstücken:

In der Woche und am Samstag gibt es mittlerweile Müsli und meine heiß geliebten Overnight-Oats (kurz ONO´s, Rezepte findet ihr in der FoodLounge). Müsli bzw. Haferflocken (Oats) und ich sind echte Freunde geworden. Das waren wir nicht immer, und wenn wir uns mal gut verstanden haben, dann meist nicht sehr lange. Mittlerweile sind die Oats ein fester Bestandeil meines Frühstücks geworden. Wir kommen richtig gut miteinander aus und ich bin nicht mehr eifersüchtig auf das lecker belegte Bäckerbrötchen meiner Kollegin. Ein weiterer Vorteil meiner ONO´s ist, wie der Name schon sagt, dass ich Sie prima am Abend vorbereiten kann und morgens einfach nur noch aus dem Kühlschrank in die Tasche packen muss. Dabei sind die ONO´s einfach unheimlich vielseitig und enthalten alles was der Körper für einen guten Start in den Tag benötigt. Zwei Rezepte findet ihr in der FoodLounge. Im Handumdrehen habt ihr ein leckeres, ausgewogenes und gesundes Frühstück.

Ausnahmen bestätigen jedoch die Regel. Wenn es hart auf hart kommt und ich mein Frühstück vergessen habe oder aber einfach Lust auf ein belegtes Brötchen habe, dann laufe ich die paar Stufen zum Bäckerauto und hole mir ein Brötchen. Der Bäcker möchte ja auch von etwas leben und ich möchte nicht daran schuld sein, wenn der Bäcker mit seinen Brötchen keine Brötchen mehr verdienen kann (Achtung Wortspiel). Aber es bleibt für mich meist eine Ausnahme. Denn eines habe ich auch gelernt. Verbote bringen überhaupt nichts. Denn sobald ich mir etwas verbiete läuft mir nur beim Gedanken daran das Wasser im Mund zusammen und ich will das verbotene Ding haben. Deswegen sind Ausnahmen wichtig.

Sonntags zelebrieren wir unser Frühstück und genießen es in vollen Zügen. Ich nehme mir mittlerweile die Zeit und backe unsere Brötchen selbst. Das geht wirklich schnell. Ich muss allerdings auch dazu sagen, dass ich einen kleinen lieb gewonnenen Küchenhelfer habe, der mir innerhalb von zwei Minuten einen Hefeteig zaubert. Aber auch so nimmt die Vorbereitung des Teigs nicht viel mehr Zeit in Anspruch als der Gang zum Bäcker. Und das Beste daran ist, man kann im Schlafanzug bleiben und während die Brötchen im Ofen backen und einen herrlichen Duft verströmen gemütlich die erste Tasse Kaffee oder Tee genießen. Und wenn die Brötchen erstmal fertig sind… Was soll ich euch sagen. Sooooo lecker. Da kommt einfach kein Bäckerbrötchen dieser Welt ran. Versucht doch einfach mal meine Sonntagsbrötchen. Das Rezept findet ihr ebenfalls in der FoodLounge. Die lassen sich übrigens prima einfrieren und dann wieder aufbacken. Ich verwende für meine Brötchen immer einen Anteil Vollkornmehl, welches ich selbst mahle (selbstverständlich gehen auch fertige Vollkornmehle aus dem Supermarkt, wenn man nicht die Möglichkeit hat selbst Getreide zu mahlen). Grundsätzlich ist aber erlaubt was schmeckt und gut tut. Experimentiert einfach mal ein bisschen und probiert aus was euch schmeckt. Dinkel oder Weizen oder Roggen oder vielleicht doch eine Mischung? Der Kreativität sind hier keine Grenzen gesetzt. Ich freue mich auf eure Rezeptvariationen. Und wundert euch nicht, wenn eure Vollkornbrötchen nicht so dunkel sind wie die beim Bäcker. In Bäckereien wird Vollkornbrötchen oder Vollkornbrot meist noch Maltose als Farbstoff zugesetzt damit die Backwaren schön dunkel aussehen und uns den Anschein gesunden Essens vermitteln. Dem ist aber nicht so. Denn Maltose ist nichts anderes als Zucker. Und der ist nicht unbedingt gesund. Aber zum Thema gute und nicht so gute Kohlenhydrate werde ich naher Zukunft nochmal berichten. Die hier aufgeführten Rezepte verfügen aber über überwiegend gute, also komplexe Kohlenhydrate. Und die braucht ihr um euch und euren Körper am Morgen auf Touren zu bringen.

Mit einem guten Frühstück geht die Arbeit gleich viel leichter von der Hand!

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